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18.03.2011 Jahresmitgliederversammlung der Gemeindefeuerwehr Hagen a.T.W.

17129 Einsatzstunden waren die Feuerwehren im Einsatz

Gesetze und Verordnungen verlangen von den Feuerwehren jedes Jahr über ihre Arbeiten zu berichten. Hierzu hatte Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink am Freitag ins Bürgerhaus Natrup Hagen zur Jahresmitgliederversammlung eingeladen.
69 aktive Mitglieder, Mitglieder der Altersabeilungen, Ehrenbrandmeister sowie zahlreiche Gäste konnten begrüßt werden.
Die Ortsbrandmeister Frank Pohlmann und Heinz Josef Wöhrmann berichteten über die Einsätze, Arbeitsstunden und Fahrzeuge in den Ortsfeuerwehren. Vielschichtig waren die Einsatzkriterien im Jahr 2010. Während in der Niedermark die Technischen Hilfeleistungen im Vordergrund standen, stiegen bei der Ortsfeuerwehr Hagen die Brandeinsätze.


Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink ging in seiner Zusammenfassung noch mal auf die Einsatzzahlen ein. So waren die 88 aktiven Mitglieder beider Ortsfeuerwehren bei 38 Brandeinsätzen, 213 technischen Hilfeleistungen und 18 Brandsicherheits-wachen im Einsatz. Wo sie insgesamt 4061 Stunden im Einsatz waren. Allein beim Hochwasserereignis „Cathleen“ im August 2010  an 103 Einsatzstellen gefordert. Weitere größere Einsätze waren die Eisrettung im Januar sowie der Großbrand im Juni in Sudenfeld. Erfreulich bei der Vielzahl der Einsätze sei es, dass kein Feuerwehrmann verletzt wurde, betonte Igelbrink.
Um immer wieder auf dem neusten Stand der Ausbildung zu sein, besuchten 115 Kameraden auf Kreis- und Landesebene die unterschiedlichsten Lehrgänge. Zusammen mit den wöchentlichen Dienstabenden wurden hier 11.202 Stunden zum Wohle der Hagener Bevölkerung aufgebracht.
Auch die 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren im Jahr 2010 sehr aktiv. An 30 Dienstnachmittagen wurde neben Sport und Spiel auch viele feuerwehrtechnische Nachnahmen durchgeführt. Über 1867 Stunden waren der Nachwuchs der Feuerwehr im Einsatz.
Somit ergibt sich eine Gesamteinsatzstundenzahl von 17.129 die ehrenamtlich geleistet wurden. Müssten die Stunden nach Tarif bezahlt werden müsste die Gemeinde 253.509 Euro dafür aufwenden, sagt der Gemeindebrandmeister.
Mit Freude konnte Horst Igelbrink mitteilen, das Rat und Verwaltung der Gemeinde nach vielen Beratungen den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Hagen beschlossen haben. Für die Ortsfeuerwehr Niedermark ist die Anschaffung eines neuen Einsatzleitwagens in Planung.
Diese beiden Maßnahmen sind Schritte in die richtige Richtung, nur muss schon jetzt an weitere Investitionen gedacht werden, da die Fahrzeuge teilweise schon über 20 Jahre alt sind. „Wir können die heutigen Einsätzkräfte nicht mit den Hilfsmitteln von Gestern für die Einsätze von morgen ausrüsten“ betonte Igelbrink und bedankte sich für das stets offene Ohr bei Rat und Verwaltung.
Ein stets freudiges Ereignis einer solchen Versammlung sind die Ehrungen und Beförderungen.
Ortsbrandmeister Frank Pohlmann beförderte Christian Hagedorn zum Oberfeuerwehrmann und Jörg Wünning zum Ersten Hauptfeuerwehrmann. Die Urkunden zum Oberfeuerwehrmann erhielten Jannik Runde und Philip Marotz, zum Hauptfeuerwehrmann wurde Hendrik Klumpe von Ortsbrandmeister Heinz Josef Wöhrmann befördert.
Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink verlas im Anschluss die Beförderungsurkunden für Daniel Püttcher und Löschmeister, Kai Bußmann zum Oberlöschmeister, Dirk Marotz zum Brandmeister und Christian Schubert zum Hauptbrandmeister. Bürgermeister Dieter Eickholt überreichte die Schulterstücke und Urkunde zum Ersten Hauptbrandmeister an Horst Igelbrink. Für 25 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Frank Pohlmann und Marco Menkhaus von Dieter Eickholt ausgezeichnet.
Verbandsvorsitzender Gerhard Glane überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehr und betonte das das Ehrenamt der Feuerwehr in der Gemeinde eine zwingende Notwendigkeit ist, und die Gemeinden durchaus über Maßnahmen nachdenken müssten diese Einrichtung zu erhalten und zu unterstützen.
Gemeinsam ehrten Gerhard Glane und Dieter Eickholt die Kameraden Josef Hehmann, Hans Jürgen Engelmeyer, Helmut Stuckert und  Wilfried Hehmann für 40 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Bürgermeister Dieter Eickholt betonte noch mal, dass die Berichte und Zahlen die Leistungen der beiden Ortsfeuerwehren deutlich machen. Mehrfach kann man beim Einsatz von Blaulicht und Martinshorn die Arbeit der Feuerwehr erleben. Aber eine viel größere Zahl der Einsätze geschehe ohne großes Aufsehen aber immer zum Wohle der Hagener Bürger. Dabei sei es auch erfreulich das durch die Jugend-feuerwehr immer wieder Nachwuchs herauswachse. Die Gemeinde weis, was sie an ihrer Feuerwehr hat, und wird sie unterstützen wo immer es möglich ist.

Text/Fotos: Atze Rahe

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