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2. Fahrsicherheitstraining

Am Samstag den 26.08.2017 fand das zweite Fahrsicherheitstraining für die Kameraden der Hagener Feuerwehr in Bielefeld statt.

Mit drei der vier Einsatzfahrzeugen wurden Grenzsituationen beim Fahren geschult und gezeigt, wie man bei solchen passend reagiert.

Die Veranstaltung fand speziell für die Feuerwehr statt um bei Einsatzfahrten mit Grossfahrzeugen sicher unterwegs zu sein.

Am Abend waren alle Kameraden und Fahrzeuge heile, mit viel neuer Erfahrung und Wissen wieder im Feuerwehrhaus angekommen,


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Text: H.Klumpe

Fotos: Feuerwehr Hagen

 

Neunte Hagener Wiesn

Hagen. Auch zur neunten Runde der Hagener Wiesn waren die Tische im Festzelt am Sportzentrum komplett ausgebucht. Zu der beliebten Veranstaltung in der Kirschgemeinde kamen wieder rund 2000 Besucher, die eine Mordsgaudi hatten.

Nachdem die Organisatoren eine Woche lang den große Festplatz am Sportzentrum hergerichtet und für bayrische Gemütlichkeit gesorgt hatten, hieß es am Samstagabend gegen 20.30 Uhr wieder „O´zapft is!“. Da Bürgermeister Peter Gausmann in diesem Jahr terminlich verhindert war, erfolgte der traditionelle Fassanstich durch den Ortsbrandmeister Heinz-Josef Wöhrmann. Er unterstützte wie jedes Jahr mit einem Team der Ortsfeuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz den reibungslosen Ablauf des inzwischen überregional bekannten Oktoberfestes.

Ein Event in diesen Ausmaßen zu veranstalten, bedarf nicht nur einiger Sicherheitsvorkehrungen, sondern auch eines gut funktionierenden Servicepersonals, das die 2000 Feierlustigen mit bayrischen Köstlichkeiten an den Tischen versorgte. Ein rund 80-köpfiges Team, das überwiegend schon auf vorherigen Oktoberfesten mitgeholfen hatte, kümmerte sich bis spät in die Nacht um das Wohl der Gäste. Auch die „Schmakerlhütte“ war wieder im Festzelt zu finden. In ihr kam bei Paulaner-Oktoberfestbier und bayrischen Leckereien echte Wiesn-Stimmung auf.

Musikalische Highlights mit „Katastrophenband“ und „Würzbuam“

Auch in diesem Jahr stellten die Gäste der Hagener Wiesn unter Beweis, dass dieses Fest nicht wie jedes andere ist: Während auf anderen Feiern erst nach Mitternacht richtig Stimmung aufkommt, war die Laune der Oktoberfestgäste bereits am frühen Samstagabend hervorragend. Die Glandorfer „Katastrophenband“, die zum wiederholten Mal als Vorgruppe antrat, musste nur einige Trinklieder wie „Sierra Madre“ spielen, bis die Hagener auf den Bänken und Tischen tanzten. Ein Highlight waren in diesem Jahr die „Würzbuam“, die mit ihrer Musik waschechte bayrische Klassiker darboten. Veranstalter Frank Runde war besonders stolz, dass er die Band für sein Fest gewinnen konnte, da die „Würzbuam“ sonst eher auf größeren Bühnen wie auf der Stuttgarter Wasen zu finden sind. Bis spät in die Nacht gaben die Musiker aus Bayern ihr Bestes und sorgten für eine durchweg gut gefüllte Tanzfläche.

Frank Runde zeigte sich auch mit der neunten Ausgabe seines Festes zufrieden und ist bereits in Gedanken mit der Vorbereitung für das kommende Jahr beschäftigt, denn dann feiert die Hagener Wiesn ihre zehnte Auflage. 2018 werde es neben dem üblichen Programm weitere Highlights vor allem im Außenbereich geben, so Runde. Fahrgeschäfte, wie sie auch auf der Münchener Wiesn zu finden sind, möchte der Veranstalter für sein Fest im kommenden Jahr gewinnen, um den Gästen etwas ganz besonderes zu bieten.

Vorverkauf für Hagener Wiesn 2018

Wer das zehnjährige Bestehen zünftig feiern will, kann sich schon ab Montag, 4. September, ab 20 Uhr im Internet unter www.enjoy-veranstaltungsservice.de/wiesn Karten für die Hagener Wiesn 2018 sichern.

Text & Fotos: NOZ

 

Offene Übung am Jugendheim St. Martinus

Hagen. Heiß her ging es am Montagabend im Jugendheim St. Martinus. Im Rahmen eines „offenen Übungsabends“ zeigte die Freiwillige Ortsfeuerwehr Hagen ihre Arbeit anhand simulierter Rettungsaktionen.

Das Drehbuch der Übung sah einen Brand in der Küche im Erdgeschoss des Jugendheims vor. Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand zum einen in der Menschenrettung, da sich noch Jugendliche in den Räumlichkeiten aufhielten, und zum anderen in der eigentlichen Brandbekämpfung. Das Kommando führte Ortsbrandmeister Heijo Wöhrmann als Einsatzleiter.

Pünktlich um 19.30 Uhr setzte Zugführer Stephan Stromann, der einen aufmerksamen Bürger simulierte, den Notruf 112 an die Rettungsleitstelle beim Landkreis mit den ersten Beobachtungen als Information ab. Nur wenige Minuten später waren Martinshörner zu vernehmen und vier Einsatzfahrzeuge mit zahlreichen Blauröcken der Feuerwehr trafen am Jugendheim ein.

Starke Rauchschwaden

Stromann als Moderator der Übung erläuterte die jeweiligen Schritte und die erforderlichen Maßnahmen der Feuerwehrleute dem Publikum am Ort des Geschehens, der sich beklemmend in rotierendem Blaulicht und mit starken Rauchschwaden zeigte. Kurze, knappe Anweisungen, teilweise per Sprechfunkgerät übermittelt, bestimmten die Szenerie. Unverzüglich und reibungslos waren gut 100 Meter Schlauch an einen Hydranten angeschlossen, um die Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten. Ein Fahrzeug mit Drehleiter war entbehrlich, weil der Brandherd sich im Erdgeschoss befand.

Fluchtweg abgeschnitten

Durch starke Rauchentwicklung war allerdings der Fluchtweg für einige Personen innerhalb des Gebäudes abgeschnitten. Diese galt es, als Erste zu retten. Den mit Atemschutzgeräten und Sauerstoffflaschen ausgestatteten Feuerwehrmännern gelang das ohne größere Probleme; die eingeschlossenen Jugendlichen konnten bereits nach wenigen Minuten aus dem Gebäude geborgen werden. „Der Rauch ist wegen der Vergiftungs- und Erstickungsgefahr gefährlicher als das eigentliche Feuer“, erläuterte Stromann.

Aus dem Dachgeschossfenster rief zeitgleich der Hausmeister des Jugendheims um Hilfe, dessen Fluchtweg über das Treppenhaus ebenfalls abgeschnitten war. Mittels Leiter gelang den Blauröcken auf Anhieb auch dessen Rettung mit entsprechendem Sicherungsseil aus dem Dachfenster.

Jederzeit Sprechfunkverbindung

Alle Einsatzführer der Züge am Brandort waren jederzeit über Sprechfunk untereinander und mit Einsatzleiter Wöhrmann verbunden, der damit über jeden Schritt seiner Männer und die jeweilige Situation vor Ort im Bilde war. Das sei auch zur Sicherheit der Einsatzkräfte vonnöten, verriet Stromann. Für die Feuerwehrmänner war die Übung zwar authentisch, unvorbereitet traf es sie aber nicht. Jeden Montag sei normaler Dienstabend der Blauröcke, an denen auch die verschiedensten Übungen auf dem Dienstplan stünden.

Demonstration des Vorgehens

Die heutige offene Übung als Vorankündigung habe im Gegensatz zur echten Alarmübung einen anderen Ansatz. Hier ging es in erster Linie nicht darum, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehrleute zu testen, „das machen wir einmal jährlich unangekündigt auch, sondern vielmehr darum, den Bürgern den Ablauf und die Vorgehensweisen einer Rettungsaktion zu demonstrieren. Hierbei wollen wir aber auch die Flucht- und Rettungswege im St.- Martinusheim überprüfen“, erklärte Stromann.

Nach knapp einer Viertelstunde war die Übung der bestens eingespielten Wehrleute beendet, sodass die abschließende Manöverkritik im Feuerwehrhaus ganz sicher positiv ausfiel.

Text und Bild: NOZ

Bericht der NOZ

 
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17.08. Einsätze aktualisiert

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