Wir haben 31 Gäste online

Besucher heute:2
Besucher gestern:128
Besucher gesamt:295178


Gedichte

In jedem Jahr feiert die Ortsfeuerwehr Hagen ihren Geburtstag, das Stiftungsfest. In den 90ern ist es brauch geworden, dass die in dem jeweiligen Jahr eingetretenen neuen Kameraden ein mehr oder weniger selbstverfasstes Gedicht vortragen:

 

2010: Christian Börger

Bei Feuersbrünsten ist kein Spassen,

auch nicht bei großen Wassermassen.

Ein Unfall, wenn auch ein ganz schlimmer:

Die Feuerwehr kommt immer.

Doch auch bei scheinbar kleinen Dingen,

wie Ölbindemittel auf die Fahrbahn bringen,

und hinterher zusammenfegen,

werden wir uns schnell bewegen.

Unsere Freizeit opfern wir,

um einzufangen einen Stier.

Und auch jeder Kamerad einmal rennt,

wenn nur Kartoffelkräutich brennt.

Durch Schulung und auch Ausbildungen

Ist es uns sicher doch gelungen:

Die richtigen Taktiken anzuwenden,

um den Einsatz erfolgreich zu beenden.

Sind wir im Stützpunkt angekommen,

wird uns ein kleines Bier sehr frommen.

Wir können uns die Kehle feuchten,

um den Einsatz mal zu durchleuchten.

Denn meistens kommt Kritik von Leuten,

denen wir sonst nichts bedeuten.

Und somit wenden wir´s zum Guten,

wenn die Sirenen wieder tuten.

 

2010: Lars Wöhrmann

Gar schmerzlich sucht ein braves Mädchen

oft nach dem Lebenskamerädchen,

das ihm, vom Himmel vorbestimmt,

sein Herz in treue Hände nimmt.


Doch wehe! Manche hat's erfahren:

Die Liebe birgt auch viel Gefahren!

Man treibt mit ihr oft Spott und Hohn.

Wo findet man den Rechten schon?


Zu diesem Zweck empfiehlt sich sehr

der Nachwuchs bei der Feuerwehr.

Wohl ihr, die einen Wehrmann kennt,

sie weiß wohin, wenn's bei ihr brennt!


Schon ist er da, der brave Mann,

und weiß auch, wie er helfen kann,

nicht nur im Unglück, nein auch weiter,

als stets besorgter Blitzableiter.


Seht ihn euch an, den prächt`gen Kerle,

innen und außen eine Perle!

Am ganzen Leibe wohlbestückt,

das Antlitz kühn und bartgeschmückt.


Ob Feuer oder Unglücksfälle,

schon ist er kampfbereit zur Stelle!

Ein wahrer Held der Ehrenpflicht,

mehr als ein "Danke" will er nicht.


Drum, schöne Mädchen, lasst euch sagen,

wollt ihr's mit Männern wirklich wagen,

ruft flehend zu St. Florian:

Oh! Schick mir einen Feuerwehrmann!

 

2010: Thorben Schürmann

Mit Wasser bekämpft man bekanntlich ein Feuer,

die 112 ruft man brennt ein Gemäuer

Mehr wusste ich von der Feuerwehr nicht.

Und nun steh ich hier mit meinem Gedicht.

Durch Zufall kam ich zur Feuerwehr,

indem ich arbeitete für´s Oktoberfest schwer.

Ich baute auf das Zelt und die Planken,

da kam jemand auf den Gedanken.

Man fragte mich hast du Montags Zeit?

Dann komm zum Treffen reingeschneit.

Gesagt, getan, ich kam zum Treffen,

seitdem bin ich von der Feuerwehr ganz besessen.

Nun bin ich hier und freu mich sehr!

Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr

 

2010: Daniel Püttcher

Vom Weserbergland komm ich her

Denn zu Löschen gibt’s dort kaum noch was mehr.

In Hagen am Teuto so wurde mir gesagt,

ist die Feuerwehrarbeit noch sehr gefragt.

Zur Natruper Straße ging ich dann hin,

schon war ich im Spritzenhaus drin.

Und plötzlich stand da so ein Bär vor mir:

Der sagte Heijo, so nennt man mich hier.

Nimm meine Jacke und schau mal ruhig zu;

und´ne Hausführung gibt’s nachher noch gratis dazu.

Da stand ich nun mit´nem Zelt Größe XXL.

Wenn ich das meinen alten Kameraden erzähl.

Der Abend verlief dann wie im Fluge,

und die Florian-Stube erkundete ich auch mit vollem Zuge.

Denn auch wenn´s in Hagen kein Allersheimer gibt,

das Trinken ist hier auch sehr beliebt.

Und so heb ich nun zu Schluss mein Glas,

und wünsche uns heute noch recht viel Spaß

Prost

 

2010: Roland Stengel

Also, ich soll euch etwas reimen,

ohne euch vollzuschleimen.

Dann lasst mich eben überlegen

Und dabei mein Glas erheben.

Wo ich das Glas schon trage,

stellt ihr euch sicherlich die Frage:

Wann ist der endlich fertig,

denn das wird langsam nervig.

Dann sag ich euch zu eurem Trost

Am Ende einfach prost.