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Gerätewagen und Einsatzleitwagen in Dienst gestellt.

Am vergangen Freitag konnte die Ortsfeuerwehr gleich zwei neue Fahrzeuge in Dienst nehmen. „Endlich ist Platz genug für neue Autos“ schrieb die NOZ. Und so ist es, im alten Feuerwehrhaus hätten die neuen Fahrzeuge nicht reingepasst. Schon während der Planung für das Feuerwehrhaus liefen auch die Planungen und Ausschreibungen für die neuen Fahrzeuge, die am vergangen Freitag feierlich der Feuerwehr übergeben wurden.
Bereits am Donnerstag wurde mit Unterstützung der Feuerwehrfrauen über 30 Meter Kranz für die beiden Fahrzeuge gebunden.
Am Freitag übergab Bürgermeister Peter Gausmann im Beisein zahlreicher Gäste die Schlüssel an Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink und Ortsbrandmeister Heinz Josef Wöhrmann.
Besonders begrüßt wurde die Gäste aus der polnischen Partnergemeinde Barczewo, die neben einem hochprozentigem Feuerlöscher auch einen Helm aus Geschenk mitbrachten.
Christian Winnig, der ehemalige Gerätewart war extra zu Einweihung von Florida nach Hagen gekommen, und ließ es sich nicht nehmen, beim Kranzaufhängen mitzuarbeiten.
Der Bürgermeister zeigte sich erfreut über die Indienststellung. Die Gemeinde habe hierfür 335.000 Euro investiert. Zum Schutze der Hagener Bürger. Pfarrer Josef Arens und Stefan Wagner von den Hagener Kirchengemeinden segneten die neuen Fahrzeuge. Neugierig wurden im Anschluss die Fahrzeuge von den Kameraden der Nachbarwehren besichtigt.

Der Gerätewagen mit Zusatzbeladung:
Der ist aufgebaut auf ein  MAN TGM 13.290 Fahrgestell mit L Fahrerhaus. Der Motor leistet 290 PS mit Tipmatic Getriebe. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 15,5 Tonnen.
Der Aufbau erfolgte durch die Firma Ziegler Rendsburg. Der Aufbau ist 6-teilig ausgelegt incl. einer Logistikkomponente mit Ladebordwand. Zur Ausstattung gehören umfangreiche Geräte zu Rettung verunfallter Personen, Geräte zur Gefahrgutabwehr, ein 25 KvA Stromerzeuger, Lichtmast sowie eine Rotzler Treibmatic Seilwinde
Die Besatzung ist 1:2

Der Einsatzleitwagen:
Der ELW ist auf einen Sprinter CDI316 mit 163 PS von der Firma GFS in Twist aufgebaut. Das Fahrzeug übernimmt künftig alle erforderlichen Maßnahmen der Einsatzleitung bei der Ortsfeuerwehr Hagen. Hierzu wurde das Fahrzeug mit 2 Arbeitsplätzen mit Mobiltelefonen, Fax, Digitalfunk, 2m Analogfunk, Laptop und Multifunktionsdrucker ausgestattet.
Die Besatzung ist 1:6

Den Abschluss der ereignisreichen Woche bildete der Tag der offenen Tür am neuen Feuerwehrhaus. Umfangreiche Gästeführungen sowie die Präsentation der neuen Fahrzeuge waren die Hauptattraktion.
Hunderte Besucher kamen bei strahlendem Sonnenschein zu Besuch:

 

Ortsfeuerwehr Hagen präsentiert neues Feuerwehrhaus und neue Fahrzeuge.

Das neue Feuerwehrhaus und zwei nagelneue Fahrzeuge, Grund genug bei der  Ortsfeuerwehr

Hagen Tür und Tor zu öffnen, damit die Hagener Bevölkerung sich über die Feuerwehr informieren kann.

Beim Tag der offenen Tür gab es für Jung und Alt etwas zu sehen. Eröffnet wurde die sonnige Tag mit einem Wortgottesdienst im Feuerwehrhaus. Unter Mitwirkung des Hagener Männerchores und Diakon Klaus Schlautmann-Haunhorst. Danach konnten die Hagener ihr neues Feuerwehrhaus besichtigen. In Gruppen wurden alle Räume gezeigt. Immer wieder war zu hören:“Von außen sieht das Haus viel kleiner aus“. Von der Funktionalität und guten Raumaufteilung waren die Besucher überrascht.

In regelmäßigen Abständen wurden verschiedene Vorführungen durchgeführt, die das Verhalten bei Bränden simulierten.

Die von den Alterskameraden der Feuerwehr Hagen selbst gekochte Erbsensuppe sowie das große Kuchenbüfett luden zum Verweilen ein. Eine von Ute Karrenbrock erstellte Torte mit dem Foto des neuen Feuerwehrhauses wurde von Ortsbrandmeister Heinz-Josef Wöhrmann und  seinem Stellvertreter Dirk Marotz angeschnitten.

Um die Hitze des Tages erträglich zu machen, hatte die Feuerwehr ein Hydroschild in Stellung gebracht. Das Wasser war neben der Hüpfburg das richtige zum Spielen für die Kinder. Beim Start der vielen Luftballone färbte sich der Himmel weiß.

Im Rahmen der Gewerbeschau am Höhenweg, bestand die Möglichkeit, sich mit dem Hubschrauber das Feuerwehrhaus und die Umgebung aus der Luft anzusehen.

Um 17:24 Uhr gab es dann Alarm. Der neue Gerätewagen, eingebunden in die Feuerwehrbereitschaft Süd,musste zur ersten Einsatzfahrt zum Großbrand nach Hunteburg ausrücken....

Text: Atze Rahe

Abholung Werk Ziegler Rendsburg